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NOHAB-GM
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219 003-1 Offline

NOHAB-Lehrling

Beiträge: 15

06.11.2012 17:51
[HZ/SI/A/D]Sommer, Sonne, Palmen, GM-Diesel m. 22 Bildern (6) antworten

Hallo Fans lauter Diesellokomotiven,

Teil 5 ließ sich leider nicht hier einstellen, da ein Bild zu groß war, daher der Link auf ein anderes Forum zum Beitrag:

http://20329.foren.mysnip.de/read.php?27...7377#msg-807377

heute geht es nun weiter mit Teil 6. Mein Kumpel Cristian Gerber hat mir wieder beim Bild bearbeiten geholfen, besten Dank dafür.

Mein Juniurlaub neigt sich langsam dem Ende entgegen. 3 Wochen können so schnell rumgehen, das glaubt man gar nicht. Aber ich freue mich trotzdem auf meine Arbeit, steht doch hier auch ein großes Event an. Die DB Regio Netze werden im Jahr 2012 10 Jahre alt. Sie wurden im Jahr 2002 gegründet, um mit schlanker Verwaltungsstruktur in wirtschaftlich schwachen Gebieten Sachsens, Hessen, Thüringen und Bayern Nebenbahnen wirtschaftlicher betreiben zu können und um einfacher in die jeweiligen Infrastrukturen investieren zu können. So wurden beispielsweise im Erzgebirge von DB Netz das gesamte, noch übriggebliebene Eisenbahnstreckennetz (außer die Schmalspurbahnen und Heidenau-Altenberg) in völlig desolaten, heruntergekommenen Zustand übernommen, saniert, um heute hier einen Taktverkehr anbieten zu können. Die Regionetze haben sich sehr gut bewährt, so, das nun der 10 jährige Geburtstag gefeiert werden konnte. Auch in meinem Heimatbahnhof Mühldorf, wo ich tätig bin, fand ein Fest statt, wo ich einen GM-Diesel dem interessierten Publikum zeigen konnte. Aber dazu später mehr. Noch sind wir in Kroatien und genießen die warmen Sonnenstrahlen, das blaue Meer, Olivenbäume, Palmen und laute amerikanische Lokomotiven. Es war für mich der letzte Tag, mein Diensteinteiler erwartete mich schon sehnsüchtig aus dem Urlaub zurück, auch ich konnte es kaum erwarten, wieder mit unserer GM-Lok spazieren zu fahren und den Sound des 710er Motors zu genießen. Aber vorher genießen wir noch etwas anderes:

Bild 1:

an einem wunderschönen klaren Morgen begrüßen uns das Meer und die Berge im Hinterland von Split. Die Restwolken der Nacht lösten sich bald restlos auf, ein wunderschöner Tag steht bevor. Blick vom Balkon meiner Ferienwohnung in Trogir.
Bild 2:

nach dem obligatorischen Besuch unseres Frische-Bäckers in Trogir, der "Pekarna Trogir" (Pekarna steht für Bäckerei) ging es zum Bahnhof Kastel Stari, wir wollten dort den Nachtzug aufnehmen. Heute hing 2062 025 dran, die 2. Lok die bei ihrer letzten Revision modernisiert worden ist. Der Zug fährt n. Gleis 1, in Kürze kommt der Pu n. Perkovic. 17.06.2012
Bild 3:

hier noch ein Portrait der Maschine. Unten am Meer liegt Kastel, die Ortschaft zieht sich über mehrere Kilometer am Meer entlang.
Bild 4:

dann kommt der Zug n. Perkovic mit 2062 008 in den Bahnhof eingefahren, 17.06.2012
Bild 5:

dann überlegten wir, wo wir den Pu aus Perkovic auf der Rücktour machten. Bei Prgomet fanden wir diese Stelle, als 2062 008 lautstark unsere Ohren erfreute. 17.06.2012
Bild 6:

nun hieß es für mich entgültig, Abschied nehmen. Wir fuhren ins Appartement, leerten den Kühlschrank, dann brachte Marco mich nach dem bezahlen zum Bahnhof Perkovic. Nach dem Kauf der Fahrkarte sollte es für mich dann mit dem IC 1522, der neu eingeführt war, heute bis Zagreb gehen, in Zagreb buchte ich eine Nacht im Hotel gegenüber vom Hbf. Dieses Hotel ist Spitze. Es kostet nicht so viel, hat Internetanschluss und liegt auf der anderen Strassenseite vom Bahnhof. Die Fahrt selber war schön. Der Zug bestand aus 2 Wagen, leider waren sie klimatisiert, ein Fenster öffnen war nicht möglich. So konnte der Sound der 2062 026 leider nur sehr eingeschränkt genossen werden. Aber dafür war der Zug fast leer. Die Fahrt führt über die Likaberge hinauf n. Ogulin, teilweise bieten sich dem Fahrgast hier beeindruckende Aussichten an, das Gleis führt mehrfach stark ansteigend über diverse Höhenrücken, hier könnte man geile Bilder machen... Hier auf dem Foto bei Josipdol. Nur ein herankommen an diese Strecke sollte in diesem Bereich tunlichst vermieden werden, da hier ehem. Kriegsgebiet ist und Minen rumliegen... Es ist schon schaurig, wenn man an alten Bahnhöfen vorbeifährt, mit großen Gebäuden, alten Gleisen, aber total verwaist. Orte gibt es auch keine mehr dazu. Dafür Minenwarnschilder und Grabsteine...
Bild 7:

nach mehrstündiger Fahrt mit dem Zug war Ogulin erreicht. Hier wurde unsere G 26 vom Zug abekuppelt und eine E-Lok angehängt. Der Fdl gibt gerade dem Schnellzug n. Rijeka den Abfahrauftrag. Für unseren Zug dauert es noch ein wenig, muss doch noch der Wagenmeister an sämtlichen Rädern eine Klangprobe mit seinem Hämmerchen machen und anschließend Bremsprobe, sowie ein unfreundlicher Bahnbeamter lautstark mit Policija drohend noch meine Fotogenehmigung überprüfen. Die weitere Zugfahrt im IC n. Zagreb verlief ruhig, in flotter Fahrt ging es weiter nordwärts. In Zagreb angekommen, ging ich zum Hotel, entsorgte mein ganzes Geprassel auf dem Hotelzimmer und ging erst mal den Bahnhof inspizieren. Da aber nix los war, holte ich mir dann gleich im Fahrkartenschalter meine FIP-Karte zurück n. Salzburg und ließ den Tag dann in Zagreb bei einem Stadtbummel ausklingen. Ich suchte mir nochmal ein gutes Restaurant und aß ein leckeres jugoslawisches Essen. Es ging los mit gegrillten Paprika. Dann ein leckerer Fisch vom Grill, dazu Kartoffeln und ein Salat, Hmm.....17.06.2012
Bild 8/9/10:





am Morgen des 18. Juni ging es wieder früh raus aus den Federn. Nach einem deftigen Frühstück und dem auschecken begab ich mich zum Bahnhof und glaubte zu träumen! 2062 110 stand mit 3 Elektrolokomotiven da! Hier seht ihr nun alle 3 Lackierungen auf einem Bild vereint, die es seit der Gründung der HZ (?) gibt. Vereint in einem Lokzug. Wohl bekomms. 18.06.2012 Nach diesem Abschluss ging es nun heim, über Dobova, Jesenice, Villach, die Tauernbahn führte die Reise nach Salzburg. Von hier brachte mich dann ein 628 der SOB nach Hause. Jetzt saß ich wieder selber am Steuer. Doch bereits nach 11 Tagen gab es das nächste Event. Die SOB, ein DB Regio Netz, beging sein 10 jähriges Bestehen mit einem Eisenbahnfest. Hierbei wurden auch einige interessante Schienenfahrzeuge gezeigt. Neben der BR 218, 364, 628, Bahndienstfahrzeugen war auch eine amerikanische Lok vertreten. 247 051, Bj. 2010 in La Grange, Illinois, Cannada (wo auch die Kennedys der JZ Reihe 661 gebaut wurden) bereicherte ebenso die Lokausstellung. Damit aber für die vielen Eisenbahnfreunde und Familien dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis wird, gibt es noch viel zu tun. So habe ich mitgeholfen, die Maschinen auf Hochglanz zu bringen, vor allem bei der JT 42 CWRM war das schwierig, da die Lokfront nicht gereinigt wurde, da die Bürsten hier nicht rankommen aufgrund der Krümmung. Da war Handarbeit gefragt. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten rangierten wir die Maschinen für das Bahnfest zusammen und stellten sie dann am Festgelände fotogerecht auf. Dazu ein paar Bilder.
Bild 11/12/13, 29.06.2012:

Zuerst stellten wir einen Lokzug zusammen, dabei rangierten wir die rot-beige 218 105, die gerade eine Reparatur am Dieselmotor bekommen hat und daher nicht aus eigener Kraft fahren konnte, zusammen mit der 364 776 und einer 294 zum Festgelände.

ein anderer Kollege rangiert währenddessen im Hintergrund bereits den Hilfszuggerätewagen mit der 218 356, er kommt ebenfalls zum Festgelände. Hier kann man erfahren, wie das aufbocken eines Fahrzeuges nach einer Entgleisung erfolgt.

beim warten auf die Zustimmung unserer Rangierfahrt konnte nochmal ein schönes Portrait unseres Lokzuges mit lauter glänzenden Schönheiten gemacht werden.
Bild 14:

Portrait der 247 051. Dieses Fahrzeug ist 21, 485 Meter lang, 127,6 Tonnen schwer und wird von einem 12 710 Motor angetrieben. Am 30. Juni stand ich dann den Besuchern Rede und Antwort und konnte so den Besuchern eine für deutsche Verhältnisse doch sehr exotische Diesellokomotive näher bringen. Ich habe gestaunt, was für ein großes Interesse für dieses Fahrzeug bestanden hat, so hatte ich über den ganzen Tag sehr hohe Besucherzahlen auf "meiner" Maschine zu verzeichnen. Als Lokführer auf ihr zu fahren, ist schon eine Wucht, hat sie doch deutlich mehr Leistung wie eine Doppeltraktion der BR 217 oder 225, noch nie habe ich solch einen Dieselgiganten gefahren. Tja, so sind eben GM-Diesel... laut und geil!
Bild 15:

am 16.09. wurde eine 247 zum reparieren eines Unfallschadens nach Cottbus überstellt. Ich verfolgte die Fuhre mit dem Auto und konnte dabei auch ein paar Bilder schießen, hier in Dorfen Bahnhof im Morgennebel.
Bild 16:

Markt Schwaben
Bild 17:

in München Laim hat sich der Nebel langsam gelichtet, dazu japanisches Springkraut als Beiwerk. Sieht doch geil aus, nicht war?
Bild 18:

Im Bahnhof Wiesau mit Werbung zu einem Fernsehsender.
Bild 19/20:

in Chemnitz-Süd, hinten der Glockenturm der Fabrik Schubert&Salzer. Bis 2002 wohnte ich 15 Gehminuten von hier entfernt.

Bild 21:

als ich dann am späten Nachmittag Cottbus erreichte, stand die Maschine schon abgestellt beim RAW Gelände. 232 587 wartet daneben auf neue Aufgaben. Hier wird sie nun eine Kur machen. Alles Gute beim Kuraufenthalt!
Bild 22:

wir verlassen Deutschland nun wieder. Es geht nach Österreich, wir wollen nun die nächste GM-Lok besuchen. Das wird aber dann Thema im Alpenlandforum sein, daher nur 1 Bild. Die J 12 donnerte dieses Jahr auf dem Reblausexpress Retz-Drosendorf munter durch die Weinberge. Es war das letzte mal, das auf dieser Nebenbahn im Weinviertel eine 2050 zu erleben war, da die NÖVOG nun eigene Lokomotiven einsetzen möchte. Mein Kumpel Marco wird dazu auch gesondert noch zahlreiche Bilder zeigen, daher nun hier nur ein Bild erstmal. Es zeigt 2050 004 in Drosendorf beim rangieren. So kennen und lieben wir diese Maschinen. Eine kräftige Rauchsäule steigt in den Himmel empor, der 2-Takter hämmert mit seinem kreischend-dröhnenden Motorengeräusch drauflos und wir Eisenbahnfans freuen uns über diesen geilen Sound. Wie schon erwähnt, demnächst im Alpenlandforum geht der Reigen weiter, bevor es dann im Oktober wieder nach Kroatien geht. Bis dahin eine schöne Zeit,

219 003-1, FAUR-Power aus Rumänien für die DR-das U-Boot!!!

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