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NOHAB-GM
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219 003-1 Offline

NOHAB-Lehrling

Beiträge: 15

11.09.2013 18:49
ein Nohabfeuerwerk mit 77 Bildern und anderes GM-Dieselchen in Österreich in der Wachau mit Link zu Tonaufnahmen antworten

Hallo zusammen,

Österreich ist ein wunderschönes Land. Berge, alpin, aber auch nur hügelig, gepaart mit tief eingeschnittenen Flußtälern und schönen, sehenswerten Städten machen einen Kurzurlaub hier zum Genusserlebnis. So auch die Wachau. Sie gehört seit 2000 zum Weltkulturerbe, jene Gegend, die sich im Tal der Donau zwischen Krems im Osten und Melk im Westen erstreckt. Die Donau hat hier im Laufe der Jahrhunderte ein enges Tal geschaffen, in deren Hügel ein sehr fruchtbarer Boden einen hervorragenden Weinanbau ermöglicht. Als Fan amerikanischer Exportlokomotiven war dieses Jahr im Sommer hier einiges geboten. Es konnten die 12 567c und 16 567c Zweitaktmotoren hier erlebt werden. Das denkt man gar nicht, mitten in so einer Gegend amerikanische Lokomotiven zu sehen und hören... Unglaublich. Dazu ein großartiges Feuerwerk. Meine gesammelten Werke explodieren nun hier in einem großen Fotobericht mit vielen Bildern. Des weiteren erfahrt ihr, wie vielleicht in der Zukunft das einchecken in ein Hotel aussehen kann. Am Campus Krems geschieht das jedenfalls schon heute.
Bild 1:

Weinanbau in der Wachau. Hier, unweit von Spitz, wurde im Mittelalter am Jauerlingstock die bei Weinkennern sehr beliebte Rebensorte Riesling entdeckt. Es entstand damit bereits sehr frühzeitig die Haupteinnahmequelle der Wachauer Menschen. Obst,-und Gemüseanbau. Heute sehr berühmt sind die Wachauer Marillen, der Wachauer Wein, Äpfel verschiedenster Sorten und Genießerreisen zu Lande und auf dem Schiff. Es entstanden aus menschlichen Ansiedlungen auch hier bald viele Ortschaften mit prächtigen Bauten.
Bild 2:

hier seht ihr 2 Produkte der Wachau. Ein hervoragender, köstlicher edler Tropfen. Der vorzügliche Traubensaft rot&weiß. Er ist absolut kein Vergleich mit dem, was es hierzulande in Supermärkten zu kaufen gibt. Um die delikaten Erzeugnisse natürlich auch in der großen, weiten Welt verkaufen zu können, wurde bei den Menschen hier bald der Wunsch nach einer Eisenbahnverbindung laut. Die Westbahn Wien-Salzburg ging auf der südlichen Donauseite, einige Kilometer weg vom Donautal, über Sankt Pölten, Amstetten-Sankt Valentin nach Linz, ohne die Wachau zu berühren. So entstand zwischen 1898 und 1909 zwischen Mauthausen und Krems die Donauuferbahn. Heute wird leider im Osten nur noch der Abschnitt Krems-Emmersdorf von Touristenzügen befahren, der Rest wurde leider 2009 bis auf ein kurzes Stück im Westen, das von ÖBB-Personenzügen bedient wird, stillgelegt. Was war das für ein Reiseerlebnis, mit den Erlebniszügen Strudengau und Wachau die gesamte Strecke zu bereisen. Ich habe es 2008 und davor noch gemacht. Doch nun ist die Zukunft der Bahn leider ungewiss, es wird wohl im Mittelabschnitt irgendwann der Abbauzug fahren... Aber blicken wir nun wieder in die Wachau. Jedes Jahr im Juni, wenn die Sonne am längsten scheint, und die Sommersonnenwende ansteht, gibt es ein großes Fest. Überall in der Wachau werden auf den Bergen bei Anbruch der Dunkelheit Sonnenwendefeuer gezündet, es gibt Weinfeste dazu, man kann das Spektakel auf dem Wasser in einem Schiff oder zu Land im Zug erleben. Da dieses Jahr auch in Ungarn ein Fest gefeiert wird, nämlich 50 Jahre NOHAB-Diesellokomotiven, wurde ein Sonderzug in Gang gesetzt, der, bespannt mit 2 M 61 der MAV, Spitz erreichen sollte. Es kam dann zwar nur M 61 017, was aber dem ganzen trotzdem keinen Abbruch leistete. Des weiteren reisten aus Wien 2 weitere Sonderzüge an, die mit einer historischen Dampflokomotive bespannt waren. Am Abend wurden alle 3 Sonderzüge in Spitz hinterstellt. Es gab dazu ein großartiges Feuerwerk, zwischen 21 Uhr und 22:30 Uhr wurde von den umliegenden Berghängen gefeuert, was das Zeug hält. Davon möchte ich euch nun ein paar Bilder zeigen.
Bild 3:

am Vormittag des 22. Juni 2013 fährt 2043 065 (wurde als 2043.24 Zweitbesetzung umgenummert) mit dem Mittagszug 16952 von Krems nach Spitz und erreicht in Kürze den Haltepunkt Stein-Mautern. Die Reisenden werden in Kürze tief in die ausgedehnten Weinanbaugebiete einfahren.
Bild 4:

wenig später erreichte dann der Sonderzug mit M61 017 aus Budapest die Wachau. Er hatte 20 Minuten Verspätung, was der Tatsache geschuldet war, das der Zug aufgrund des Hochwassers der Donau umgeleitet werden musste. An einem Kriegerdenkmal vorbei fährt der Zug jetzt in den Bahnhof Dürrnstein Oberloiben ein. Hier sollte er dann bis in die Abendstunden einen Aufenthalt haben, während es für die Fahrgäste nun auf dem Wasser weiter n. Spitz ging.
Bild 5:

vorher wird aber nochmal kräftig aufgeschaltet und das Kriegerdenkmal, das 1905 vom Wiener Baurat Schacher in Erinnerung des 3 Koalitionskrieges, in dem die hier zusammen kämpfenden österreich-russischen Truppen den Franzosen eine Niederlage einbrachten, erbaut wurde, mit einer Wolke Ruß eingenebelt. 22.06.2013
Bild 6:

Während die meisten der anwesenden Fotografen sich um die NOHAB kümmerten, beachtete nur ein kleiner Teil die hier eingesetzte 2043. Als Zug 16953 fährt sie soeben aus Dürnstein Oberloiben Richtung Krems aus.
Bild 7:

nachdem sich der größte Rummel am Bahnhof aufgelöst hatte, war dann ausreichend Zeit, sich der M61 zu widmen, ohne gleich von den anwesenden Fotografen gelyncht zu werden, weil man ihnen im Bild stand. Zu Ehren der 2004er Europatour von Ungarn nach Schweden zum General Motors Lokomotivenfest wurde ein Erinnerungsschriftzug an der Maschine angebracht. Dürnstein-Oberloiben, 22.06.2013
Bild 8:

Fabrikschild der Lokomotive.
Bild 9:

Blick auf den Bahnhof und den hier abgestellten Sonderzug. Das Lokomotivpersonal nutzt die Zeit des 4 stündigen Aufenthaltes zu Wartungsarbeiten an ihrem Goldstück. 22.06.2013
Bild 10:

Blick von der anderen Seite auf den Sonderzug. Das Zugbegleitpersonal war gerade im Güterschuppen eingekehrt, hier verkauft ein kleiner Laden Wachauer Safranprodukte. Stillleben im Bahnhof. 22.06.2013
Bild 11:

wir entschlossen uns, das nächste Motiv für den Personenzug und den Dampflok bespannten 1. Sonderzug aus Wien zu suchen. Besorgt sahen wir zum Himmel hinauf. Es machte langsam zu. Die Luft war drückend schwül und heiß, es kam, wie es kommen musste, ein schweres Gewitter braute sich zusammen! So klappte das Foto mit der 2043 065 leider auch nicht mehr in 100% Sonne, als wir sie aus den Weinbergen heraus bei Wösendorf-Joching ablichteten. 22.06.2013
Bild 12:

dann folgte ihr im Blockabstand der erste Sdz. aus Wien. Er war mit der Dampflok 109.13 bespannt. Sie ist eine Lok der ehem. Südbahngesellschaft. Heute existieren noch 2 weitere Exemplare dieser Lokgattung. 109.38 als Ausstellungsstück im slovenischen Eisenbahnmuseum in Ljubljana, sie war hier bis 1968 im Einsatz, sowie 109.109 im Lokpark Budapest, ebenfalls betriebsfähig. Die Sonne hatte sich nun vollständig zurückgezogen. Aber das war nicht das einzige Ärgernis. Ein Hubschrauber flog auf der kompletten Fahrtstrecke von Krems bis Spitz wenige Meter über der Dampflok (er wurde digital wegbearbeitet, Danke an Christian Gerber!) und bereitete mit seinem Höllenlärm nicht nur den Videofilmern Probleme. 22.06.2013
Bild 13:

Der Zug wurde von uns verfolgt. Kurz vor seinem Ziel Spitz konnte er nochmals erwischt werden. Am Zugschluß hatte man offenbar um Wasser zu sparen den Herkules-Hilfsdiesel 2016 004 angehängt. Dieses Schienenfahrzeug stört das Gesamtbild des Zuges zwar gewaltig, jedoch dürfte es der erste Einsatz eines ÖBB-Fahrzeuges seit die Bahn der NÖVOG gehört, sein.
Bild 14:

Der Bahnhof Spitz nach Ankunft des Dampfzuges aus Wien. 22.06.2013
Bild 15:

Portraitfoto der hochinteressanten Dampflokomotive. Man kann ihr förmlich ansehen, das sie eine Schnellzugdampflok ist. Mit ihr war es der Südbahngesellschaft einst gelungen, die Reisezeit zwischen Wien und Triest auf dem Weg über Laibach (heute Ljubljana) deutlich einzukürzen.
Bild 16+17:

Blick auf den Bahnhof Spitz am 22.06.2013. Der Sonderzug setzt gerade um. Der Bahnhof war einige Jahre der Endpunkt für die Züge aus Krems. Ein abgängiger Felsen hinter Spitz zwang die ÖBB damals zur Betriebseinstellung. Nach der Sanierung&Absicherung des Felsens können die Züge heute wieder über Spitz hinaus bis Emmersdorf fahren. Die Bahn wurde an mehreren Stellen in den Berg hineingebaut, teilweise eng zwischen Fluß, Strasse, Felshängen und ist so immer in gewisser Weise gefährdet. Im Wasserhaus sind heute die Toiletten integriert, das Empfangsgebäude ist vom Baustil typisch für die Donauuferbahn. Ein filigraner Bau, unter dem man als Reisender gerne auf den Zug wartet, 22.06.2013
Bild 17:

Bild 18:

am frühen Abend ging es dann zurück n. Dürnstein Oberloiben. Die NOHAB war fällig. Genau zu dem Zeitpunkt zog leider ein schweres Unwetter auf, das besonders im Raum Melk schwere Schäden anrichtete. Festzelte wurden vom Sturm weggeweht, Keller und Strassen überflutet und uns wurde die Möglichkeit genommen, die schöne Lok zu fotografieren, unser Wunschmotiv mit Blick auf Dürnstein musste leider ausfallen. Den gibt es dafür dann später mit einem anderem GM-Produkt zu sehen. Als wir im Bahnhof Dürnstein eintrafen, rollte gerade 2043 024 2. Besetzung mit P 16955 n. Krems ein, während das Personal ihre NOHAB abfahrbereit machte. Indessen machte sich auch der Himmel bereit zum Showdown und ließ es ordentlich blitzen, donnern und schütten. 22.06.2013
Bild 19:

Wir wollten dennoch versuchen, die NOHAB irgendwie fotografisch umzusetzen. Es war inzwischen stockdunkel geworden, um überhaupt einigermaßen scharfe Bilder zu bekommen, musste ISO 1600 her. Als wir am Einfahrsignal vom Bhf. Spitz ankamen, zog das Gewitter auch schon wieder ab, die ersten zaghaften Sonnenstrahlen kämpften sich mühsam wieder durch die dichte Wolkendecke. Und so konnte die Fuhre auf dieser Blechbrücke mit dem Hotel und Gasthof "Klosterhof" abgelichtet werden. Auch dieser Gasthof hat wie viele hier im Donautal seinen eigenen Weinanbau und ist gut besucht. Nur leider werden die Gäste mit der Gummieisenbahn "angeliefert", wie der links abgestellte Bus beweist. Eine Bahnfahrt mit den gemütlichen Schlierenwagen hoch über dem Tal ist wahrlich ein Genuß, wird aber leider von nur wenigen Gästen in Anspruch genommen. 22.06.2013
Bild 20:

nach der Ankunft des Zuges in Spitz wurde die Garnitur zur Rückfahrt vorbereitet. Die 109.13 war inzwischen auch schon wieder auf dem Weg n. Spitz, dies war lichttechnisch aber so duster, das wir es bleiben ließen, ihr hinterherzufahren, zumal sie Lz eh unterging. Es war jetzt gegen 20 Uhr. Im Hintergrund ist der 1000 Eimerberg von Spitz zu erkennen und links hinten die Burgruine "Hinterhaus", die im Kapitel Feuerwerk gleich näher beschrieben wird.

Im Hotel eincheken nach neumodischer "Studentenart"

Nun wollten wir erst mal mein Hotel aufsuchen, einchecken und uns anschließend wieder in das Getümmel stürzen. Ich hatte telefonisch eine Nacht im Hotel Campus Krems reserviert. Als wir an der Universität Krems eintrafen, präsentierte sich uns ein wirklich tolles Ensemble. Häuser mit Holzverkleidung, ein mitten durch den Unihof durchfließender Bach mit Schilfbewuchs, ein schön beleuchtetes Kaffee luden den Gast hier gern zum verweilen ein. Der Campus entstand auf dem Gelände einer alten Fabrik, deren Kesselhaus mit dem Ziegelschornstein als Erinnerung noch stand und heute ein Kino beherbergt. Tja, wo aber ist nun die Reception? Hier sollte man als Nicht-Student wohnen können? Ich ging geradewegs auf eines der vielen Gebäude zu. Auch hier war die Tür verschlossen. Mist! Wo soll man hier übernachten? Ich sprach einen Studenten an. Er nahm mich mit hinein in das Gebäude und führte mich zur Reception, die Samstags ab 12 Uhr nicht mehr besetzt war. Was nun? Guter Rat teuer. Wir wollten Bilder machen, Blaue Stunde, Nachtaufnahmen mit der NOHAB. Sollte es das gewesen sein? Müssen wir nun in Krems ein neues Hotel suchen? Das würde ein Problem werden, da hier wegen der Sonnenwendefeier alles voll ist. Ich überlegte. Mein Blick viel auf einen Hinweis. Ein Zettel lag an der Reception mit einer Telefonnummer für Notfälle. Ich überlegte, ob ich da anrufen sollte. Aber, es war ja ein Notfall. Ich hatte keine Schlafgelegenheit! Also wurde nicht lange überlegt, ich rief an. Es ging aber nur eine Mobilbox ran. Hmmm. Während ich gerade die andere Notrufnummer eintippte klingelte mein Handy. Aha! Rückruf. Ein Mann war dran. Ich schilderte ihm meinen Fall, worauf er entgegnete, das das nicht schlimm sei. Er forderte mich auf, zu einem Tresor zu gehen. Dort angekommen, erklärte er mir den Tresor, ich gab einen Code ein und Plumps! Schon spukte er rasselnd einen Zimmerschlüssel aus! Dann erläuterte er mir noch, in welches Haus ich müsse, das ich dann auch nach einigem suchen fand, in welche Etage ich musste usw. Den Rest machen wir morgen früh, sagte er.

Ich war echt platt! So hatte ich noch nie in ein Hotel eingecheckt! Es war in einem Studentenwohnheim, aus meinem Nachbarzimmer drangen deutliche "Studientöne" zu mir vor. Diese Methode muss definitiv von Studenten entwickelt worden sein, kompliziert, aber am Ende doch erfolgreich. So war nun mein Hotelzimmer um 38 Euro mit Frühstück gesichert und wir konnten endlich zurück nach Spitz fahren. ES wurde langsam aber auch Zeit! Der Himmel verdunkelte sich nämlich bereits wieder. Aber zum Glück nicht, weil es wieder regnen sollte, sondern die Nacht brach langsam herein!

Die NOHAB und das Feuerwerk

Sobald die Abenddämmerung eingesetzt hatte, wurde es richtig lebendig zwischen Krems und Melk. Überall auf den umliegenden Bergen zündeten die Anwohner riesige Sonnenwendefeuer. Der längste Tag des Jahres neigte sich dem Ende zu, die Sommerzeit wurde herzlich willkommen geheißen! Das Donautal wurde nun zur Feiermeile. Überall in den Dörfern wurde Fisch gegrillt, Wein getrunken, Traubensaft vernichtet, Marillenschnaps verköstigt und zahlreiche Schiffe befuhren die Donau. Dazu wurden nun noch von den umliegenden Berghängen gigantische Feuerwerke gezündet! Aber keine 4,99 Euro Feuerwerke aus dem Aldi (bzw. Hofer, wie der in Österreich heißt!), sondern richtig gutes Feuerwerk, Pyrotechnik!!! In Spitz gibt es hinter dem Bahnhof den Hausberg der Stadt. Der 1000 Eimerberg. Er bekam seinen Namen im Mittelalter, als er jährlich 1000 Eimer Weinreben dem Volk gab. Und von diesem Berg wurde nun auch kräftig geschossen. Ein großes und viele weitere kleine Sonnenwendefeuer (die als Lampen getarnt "Sonnenwendefeuer" darstellten) erleuchteten dazu den Himmel. Die Burgruine "Hinterhaus", die auf den weiter hinten gelegenen Jauerlingstockbergen steht, wurde komplett mit Lichterketten eingehüllt, auch diese wurden nun eingeschaltet und formten die Burg mittels Licht nach. Auch von ihr und der darüber gelegenen Felsklippe wurde nun Feuerwerk in den Himmel hochgeschossen. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde von Marco und mir nun am Abend des 22.06.2013 die NOHAB mit dem Feuerwerk in Szene gesetzt. Vorher aber konnten wir noch den Dampfer in der blauen Stunde im Bahnhof Spitz ablichten:
Bild 21:

Bild 22:

Rechts oben wird bereits das erste Feuerwerk gezündet und gibt uns einen klitzekleinen Vorgeschmack auf das, was nun folgen wird. Ohne große Worte folgen nun die Bilder. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird nun die ungarische NOHAB umgesetzt. Bei den Bildern wurden versch. Bearbeitungsvarianten durchgeführt, um das Feuerwerk möglichst gut umzusetzen.
Bild 23:

erstmal das ganze in Spitz "spitz" fotografiert.
Bild 24:

Bild 25:

hier kann man auch gut die in Licht gehüllte Burgruine "Hinterhaus" erkennen.
Bild 26:

und los, jeahh!!! Mehr, Mehr!!!
Bild 27:

hier kommt man richtig in Erregungszustände!!! Auch ein paar Mädchen aus dem Dorf begeisterten sich für das Feuerwerk, ob aber ihre Fotohandyblitzbilder etwas geworden sind, darf mehr als angezweifelt werden. Das erinnert mich an mich selbst, als ich anno 1996 im BW Chemnitz Glösa mit meiner ersten Poketkamera auch so "Nachtaufnahmen" machen wollte, inspirriert von einem Foto im Bahnhof Thale mit 50 3608 und einem gigantischen Feuerwerk auf dem Hexentanzplatz in einem Eisenbahnbilderbuch.
Bild 28:

Bild 29:

Bild 30:

Bild 31:

Standortwechsel. Der Lokführer schaltete leider das Spitzenlicht seiner NOHAB aus, aber das sollte dem ganzen trotzdem keinen Abbruch machen. Die jungen Damen konnten zum Stellungswechsel überredet werden.
Bild 32:

Bild 33:

oha! Es werde Licht! Ein nettes fragen und es war wieder an. Danke, liebes Lokomotivpersonal!
Bild 34:

Bild 35:

wir wechselten abermals die Stellung, der Lokführer musste sein Licht nun wieder aus machen, da die Batteriekapazität der Lok erschöpft war. Eine andere Knipskiste hat sich hier als kleines schmückendes Beiwerk mit ins Bild "gemogelt", stört aber nicht weiter.
Bild 36:

leider etwas abgeschnitten, war dies nun der krönende Abschluß des Feuerwerkspektakels. Es gab hier nun die Ausbeute von über 1 Stunde Feuerwerk zu sehen, soetwas hatten ich und Marco noch nicht erlebt! Solch eine Intensität, das war grandios!!! Sonst gingen Feuerwerke nur so 15-20 Minuten. Aber das hier übertraf alles! Hochzufrieden beschlossen wir daher "Feierabend"!
Bild 37:

werfen wir zum Abschied noch einen Blick auf den 1000 Eimerberg mit seinem Sonnenwendefeuer und den vielen kleinen "Glühlampensonnenwendefeuern". Zufrieden fuhren wir nun ins Hotel nach Krems, wo Marco den Tag mit seinem geliebten Landskronpils ausklingen ließ, während ich einen köstlichen Traubensaft aus der Wachau genoss.
Bild 38:

Am Sonntag, den 23.06. wollte ich mal wieder eine 2043 als Zuglok erleben. Eine Mitfahrt im Zug stand an. Nach dem Frühstück im Studentenhotel und dem erledigen der Formalitäten ging ich zu Fuß die 4 km zum Bahnhof Krems. 2043 065 alias 2043.24 wurde bereits vom Lokführer aufgerüstet. Portrait der Lok.
Bild 39:

um kurz vor halb 10 Uhr wurde dann der Draing bereitgestellt. Ich nahm im 1. Wagen hinter der Lok Platz. Es folgte nun eine wunderschöne, gemütliche Zugfahrt im gemächlichem Genießertempo durch die Weinberge, durch 6 Tunnels. Der Ausblick hinunter zur Donau war einfach traumhaft, bis... bis es plötzlich laut krachte. Blätter flogen uns um die Ohren, der Zug machte eine Schnellbremsung. In der Nacht hatte es ein weiteres Gewitter gegeben. Das ließ einen Baum umstürzen, den nun unsere Lok überfahren hatte. Der Lokführer schaffte es nicht allein, den Baum unter der Lok herauszubekommen. Also half der ganze Zug mit. Nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto packte auch ich mit an. Nach 10 Minuten ging es dann wieder weiter.
Bild 40:

Die auf den Baum gefahrene Lokomotive und ihre fleißigen Helferlein.
Bild 41:

im Endbahnhof Emmersdorf angekommen, konnte unser Zug mit dem EG zusammen aufgenommen werden. 23.06.
Bild 42:

umfahren in Emmersdorf.
Bild 43:

neugierige Wandersleute bestaunen die in den 1960er Jahren gebaute Diesellokomotive.
Bild 44:

eine goldfarbene 2043 wartet neben roten Rosen auf ihre Fahrgäste im Bahnhof Emmersdorf am 23.06.2013
Bild 45:

wir verfolgten den Zug 16951. In Aggsbach Markt konnte er mit dem Aufnahmsgebäude umgesetzt werden.
Bild 46:

Die Donauuferbahn durchfährt auf ihrer Strecke bis Emmersdorf insgesamt 6 Tunnels. Der hier im Bild erkennbare ist der kürzeste Tunnel der gesamten Donauuferbahn. Er dürfte auch der kürzeste Eisenbahntunnel Österreichs sein. 2043 065 wird in wenigen Minuten Spitz erreicht haben.
Bild 47:

hinter Spitz wurde der Zug aus den Weinbergen abgelichtet. Leider etwas unscharf, aber hier ist gut zu erkennen, warum die Eisenbahn ihren Namen erhalten hat. 23.06.2013, Zug 16951.
Bild 48:

Hier ist der Zug bereits wieder ein paar Meter weiter gefahren.
Bild 49:

In Stein Mautern muss der Zug sich beim ausfahren nach Emmersdorf einschließen. Dementsprechend geschieht das auch bei der Einfahrt. Die Zugführerin hat soeben die Weiche gestellt, der Lokführer beschleunigt seinen Zug nun in den Bahnhof hinein, während die Zugführerin die Weiche wieder umlegt. 23.06.2013
Bild 50:

nach einer Kurzwende in Krems fährt 2043 024 2. Besetzung mit Zug 16952 wieder n. Emmersdorf. Wir erwarteten ihn in der Ortslage Sankt Michael, das keinen Bahnhof hat. Die Donauuferbahn wurde hier hoch über dem Fluß in den Felsen gabaut. Gerade eben tauchte sie aus dem Tunnel wieder ans Tageslicht, und schon kurz darauf klickten unsere Kameras. Der Fahrgast hat hier einen schönen Blick auf die Donau. Das Bahngleis fällt nun leicht hinab zum Ort Spitz. Ein wenig erinnert das an den Bahnhof Ebensee an der Salzkammergutbahn.
Bild 51:

die Rückfahrt des Zuges 16953 passten wir dann bei Dürnstein Oberloiben ab. Wir begaben uns hier auf den großen Felshang, der damals das Ende der Bahnverbindung Krems-Spitz zu ÖBB Zeiten eingläutet hatte. Aber auch hier wurde saniert und so können die Fahrgäste heute wieder den Ausblick aus dem Zugfenster auf die Donau werfen. Die helle Lackierung des Zuges macht auch im Gegenlicht eine gute Figur. 23.06.2013
Bild 52:

den letzten Zug des Tages nach Emmersdorf fotografierten wir gleich hinter dem Haltepunkt Krems Campus Kunstmeile. Die Bahn durchfährt noch in der Ortslage Krems 2 lange Tunnel, nur kurz taucht der Zug ins Tageslicht, um eine Strasse zwischen 2 Ortsteilen in Krems zu queren. Eine Blinklichtanlage sorgt für die nötige Sicherheit, bevor es in den Tunnel 2 hineingeht. Der 3. Tunnel befindet sich im Bahnhof Dürnstein, der 4 in St. Michael, der 5. hinter Bhf. Spitz und Tunnel 6 ist der kurze bei Schwallenbach.
Bild 53:

Hinter Spitz gewinnt die Bahn wieder an Höhe und führt etwas aus dem Donautal heraus. 2043 065 erreicht am 23.06.2013 mit Zug 16954 den Hp. Schwallenbach.
Bild 54:

am 01.09.2013 hämmert ein General Motors 2-Taktdiesel durch den Hp. Schwallenbach, als 2050 005 mit Zug 16954 ebenfalls den Hp. passiert. Das Stationsgebäude+Schild ist bereits sehr zugewachsen.
Bild 55:

Der letzte Zug des 23.06., der R 16955 n. Krems wurde ein letztes mal in Aggsbach abgepasst. Die dörfliche Ruhe wird hier nur kurz durch den Zug unterbrochen.
Bild 56:

In Spitz war der Zug dann wieder eingeholt. Der Oberbau der Strecke hinter Spitz n. Emmersdorf ist nicht mehr der beste, der Zug darf hier nur 30 km/h fahren. Oben aus den Weinbergen erstreckt sich der Blick weit in das Donautal, auf Spitz, seinen 1000 Eimerberg und den Jauerlingstock mitsamt der Burgruine Hinterhaus. 23.06.2013
Bild 57:

wegen einer nicht vollständig in Endlage befindlichen Weiche entgleiste 2043.24 in der Einfahrtin Aggsbach Markt mit allen Achsen. Die NÖVOG baute daraufhin die Rückfallweichen aus und so können hier aktuell keine Zugkreuzungen mehr stattfinden. 2050 005 wurde als Ersatzlokomotive herangezogen und fährt am 01.09. mit R 16950 nach Emmersdorf.
Bild 58:

in Grimsing hatten wir den Zug wieder eingeholt. 2050 005 durchfährt den wunderschönen Hp. mit ihrem Zug ohne Halt...
Bild 59:

...und erreichte wenig später den Bhf. Emmersdorf. 01.09.2013
Bild 60:

nachdem umfahren ihres Zuges können wir noch etwas den herrlichen NOHAB-Sound des im Leerlauf mit 200 u/min laufenden 12-Zylinder 567 c Motors genießen, der erstmals 1938 in Lokomotiven in Amerika eingebaut wurde. Hier, hört mal her: http://www.loksounds.eu/sounds/audio.php...&id=474&start=0, oder hier mit Kompressor: http://www.loksounds.eu/sounds/audio.php...id=307&start=20
Bild 61:

und der Motorstart: http://www.loksounds.eu/sounds/audio.php...id=315&start=20 recorded im Lokschuppen Ampflwang, zuerst hört man die Kraftstoffpumpe, bevor mit einem lauten Knall der Motor startet, anschl. Leerlauf.
die Rückfahrt des ersten Zuges n. Krems nahmen wir in Aggsbach Markt mit den abgebauten Gleisen auf.
Bild 62:

Die Donauuferbahn führt teilweise recht dicht an der parallel verlaufenden Strasse entlang. Der Strassenverkehr nimmt immer mehr zu, anstatt mehr Verkehr auf die Bahn zu bringen, um das Weltkulturerbe Wachau vor dem Auto und Buswahn zu schützen, hat man den Personen und Güterverkehr auf der Schiene eingestellt und fährt nur noch auf Teilabschnitten mit Ausflugszügen. Diese Verkehrspolitik muss man nicht verstehen. Unbeeindruckt dessen liefert sich 2050 005 mit dem VW Bus eines Erholung suchenden Ehepaars bei Schwallenbach eine Wettfahrt. Die Bahn wurde hier auf einer Steinmauer etwas oberhalb der Strasse trassiert.
Bild 63:

in der Gegenrichtung sieht das ganze so aus. (2050 005 mit Zug 16952 am 01.09.2013)
Bild 64:

Zug 16953 wurde dann weiterverfolgt. In Spitz erwischten wir ihn wieder. Mit der Kirche, dem Ortseingangsschild konnten wir dieses tolle Motiv in voller Sonne ablichten. Wenn man bedenkt, das Regen gemeldet war...
Bild 65:

Zug 16953 verläßt Weißenkirchen in der Wachau. 01.09.2013
Bild 66:

...und in Stein-Mautern. Der Zugführer hat soeben die Weiche aufgeschlossen und vorbei an kleinen Häusern geht die Fahrt in den Bahnhof.
Bild 67:

wir verfolgten nun den Zug 16952. Hier bei Dürnstein Oberloiben...
Bild 68:

vor Spitz...
Bild 69:

in Aggsbach Markt. In der Ortschaft, mit Kirche macht der GM-2-Takt-Diesel des Types J 12 ein gutes Bild. 01.09.2013
Bild 70:

Die Bahnlinie hat in ihrem Verlauf neben mehreren Tunnels auch einige imposante Brücken im Angebot. In der Ortslage Grimsing befindet sich dieser stählerne Überbau, der hier gerade am 01.09.2013 vom R 16952 passiert wird. Ein Werbeplakat zeigt an, das auch in Österreich Wahlen anstehen. Die Politiker in Österreich legen sich mächtig ins Zeug und lügen den Menschen die Hucke mit ihren Wahlversprechen voll, das Pinochio, wenn er Politiker wäre, eine Nase hätte, die von Wien bis Vorarlberg reichen würde. Der größte Viadukt im Verlauf der Donauuferbahn befindet sich in Emmersdorf. Er hat mehrere Bögen und ist knapp 30 Meter hoch. Er wird leider planmäßig nicht mehr befahren.
Bild 71:

der Nachmittagszug n. Krems wurde wieder in Aggsbach Markt verewigt. 2050 005 mit R 16953 am 01.09.2013
Bild 72:

Weinberge, Hügel, Felsen, das ist die WAchau! 2050 005 wummert durch die Weinberge, hier hinter Spitz.
Bild 73+74:

dieses Motiv war eigentlich für die NOHAB angedacht gewesen. Ein schweres Gewitter mit Starkregen machte dies leider unmöglich. Ist das nicht wunderschön? Die Donau. Gerade hat ein Schiff in Dürnstein abgelegt, dessen Fahrgäste nun bei einem edlen Tropfen und einem guten Essen das Donautal und die Wachau bereisen. Die blaue Kirche der Ortschaft Dürnstein leuchtet im schönen meerblau mit der Donau um die Wette, während 2050 005 mit ihrem Personenzug gen Emmersdorf aufbricht und seinen Fahrgästen vom Land aus die Schönheiten des Weltkulturerbes Wachau näher bringt. R 16952 am 01.09.2013

Bild 75+76:

Am heutigen Streckenende, das kurz hinter dem großen Viadukt von Emmersdorf liegt, setzt 2050.05 ans andere Zugende um. Im Hintergrund liegt der Stift Melk, der bereits in vielen Büchern als Fotomotiv-allerdings an der elektrisch betriebenen Westbahn gelegen-von dort aus fotografiert wurde. Leider schien die Sonne nicht, sonst wäre das Motiv top beleuchtet gewesen, aber auch so sieht das geil aus. Rechter Hand befindet sich ein Friedhof. Glück, genau 1 Minute später setzte ein Wolkenbruch ein der das Motiv dann nicht mehr umsetzbar gemacht hätte, da der Starkregen alles verwaschen hätte.

Bild 77:

Sommer, Sonne, Sand, GM-Diesel unter Palmen mit Meer? Nein, nicht ganz. Das letzte Foto dieses Fotoberichtes beinhaltet zwar mit der J 12 und dieser kleinen Palme schon soetwas, ist aber 1. kälter als Kroatien und 2. ohne Meer. Das Bild entstand in Dürnstein Oberloiben, dem Wachauer Safranbahnhof. Das, was manche jetzt denken, ist eher das hier:

aber das wird dann in einem anderen Fotobericht zu sehen sein, ich war nämlich im Juli unten in Split, Palmen und GM-Diesel umsetzen. Die haben dann etwas größere Motoren wie die J 12 der ÖBB.

Ein paar schöne Tonaufnahmen der ÖBB J 12 könnt ihr hier hören: http://www.loksounds.eu/sounds/audio.php...id=316&start=20 die 2050 ist meine österreichische Lieblingslokomotivbaureihe.

So, das wars dann. Die Wachautouren dieses Jahr waren ein voller Erfolg, so geile Bilder hab ich noch nie da gemacht. Wünschen wir der Bahn eine gute Zukunft, vielleicht findet sich auch für den derzeit eingestellten mittleren Streckenabschnitt eine Lösung. Es wäre wünschenswert.

Ein herzliches Dankeschön geht an Jörg Haustein aus Zwickau und Christian Gerber aus Dorfen, die mir beim Bild bearbeiten sehr geholfen haben.

Gruß, Matthias

NOHAB-Pappi Offline

Prof. Dr. NOHAB

Beiträge: 2.210

11.09.2013 20:14
#2 RE: ein Nohabfeuerwerk mit 77 Bildern und anderes GM-Dieselchen in Österreich in der Wachau mit Link zu Tonaufnahmen antworten

Hallo Matthias,

SENSATIONELL, da muß ich gleich mal die "Dankstelle" eröffnen
Tolle Arbeit, beim Bericht und vor allem bei den Fotos. Die vielen Fotostandpunkte, Respekt
Leider kann ich nicht mehr "wie ein Äffchen" die Weinberge hinaufklettern. Ich halt mich da lieber im Weinkeller auf
Und beim Bild 10 bin ich ja auch noch mit drauf.

Danke und viele Grüße vom Pappi

NOHAB-Fan Magdeburg Offline

NOHAB-Chefmeister


Beiträge: 281

11.09.2013 20:51
#3 RE: ein Nohabfeuerwerk mit 77 Bildern und anderes GM-Dieselchen in Österreich in der Wachau mit Link zu Tonaufnahmen antworten

Hallo Matthias,
das ist ein sehr informativer Bericht mit wunderschönen Bildern.
Die Fotostandpunkte sind sehr gut gewählt.
Vielen Dank

MfG NOHAB-Fan Magdeburg

219 003-1 Offline

NOHAB-Lehrling

Beiträge: 15

11.09.2013 21:06
#4 RE: ein Nohabfeuerwerk mit 77 Bildern und anderes GM-Dieselchen in Österreich in der Wachau mit Link zu Tonaufnahmen antworten

Hallo,

Bitte, Bitte. Gerne Das war echt geil. Ist mir gar nicht aufgefallen, das ich sogar dich mit uffm Bild hab, Pabbi.

Aber das war echt ein Fest, besonders bei den Nackt, äh Nachtbildern. Ich kam mir vor wie im Schlaraffenland.

Gruß, Matthias

Ledier52 Offline

NOHAB-Chefmeister

Beiträge: 110

15.09.2013 12:10
#5 RE: ein Nohabfeuerwerk mit 77 Bildern und anderes GM-Dieselchen in Österreich in der Wachau mit Link zu Tonaufnahmen antworten

herzlichen Dank für den tollen Fotobericht

Harald

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NOHAB-GM
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